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Neuanfang auf dem Land

“Die Natur macht nichts vergeblich.” Aristoteles / Felder im Nebel, die Landschaft zwischen Morgensonne und Abendrot – die Fotografin Petra Walter-Moll entdeckt ihre alte Heimat noch einmal völlig neu. Nach vier Jahrzehnten ist sie zurückgekehrt, um den Hof ihres Vaters zu bewahren und wieder herzurichten.

Schafbockhaus – so nennt Petra Walter-Moll ihr Projekt in Gagzow. Es ist ihr Pensionsprojekt, wie sie sagt. Seit fünf Jahren lebt sie in dem Haus in der Nähe von Wismar, seit fünf Jahren ist sie dabei, es
in liebevoller Arbeit wiederherzurichten. Das Haus gehörte ihrem Vater. Petra Walter-Moll übernahm das niederdeutsche Hallenhaus, nachdem ihr Vater Weihnachten 2011 gestorben war. Sie war in Wismar aufgewachsen, nach vier Jahrzehnten kehrte sie in den Ort ihrer Kindheit zurück. Sie kehrte zurück, um zu bewahren, was ihr Vater begonnen hatte, und es gleichzeitig zu „Ihrem“ zu machen.

In vielen stimmungsvollen Bildern dokumentiert Petra Walter-Moll den Fortschritt am Haus. Vor allem aber fängt sie die Landschaft, die Umgebung mit ihren vielen Facetten und in unterschiedlichem Licht in Bildern ein. Anbei ein Einblick und Auszug. Den gesamten Beitrag finden Sie in der aktuellen paradiso.

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Petra Walter-Moll wurde 1954 in Dresden geboren und wuchs in Wismar auf. Sie studierte Journalistik und Fotografie in Leipzig. Seit 1987 arbeitet Petra Walter-Moll freischaffend und engagiert sich im Verband Brandenburgischer Bildender Künstlerinnen und Künstler. 2012 zog sie nach Gagzow bei Wismar und begann die Arbeit an Ihrem Schafsbockhaus.

Text: MMR

Fotos: Petra-Walter Moll

 

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